In den Jahren 1965 - 1971 wurde die Talsperre Feilebach mit zwei Vorsperren und neun Stauhaltungen erbaut.
1965 erfolgte der Baugrubenaushub und die Errichtung der für die Betonierung notwendigen Anlagen. Weiterhin enthielt die Baustelleneinrichtung Baulichkeiten wie Heizhaus, Werkstätten, Labor und Bauten für die Versorgung und Betreuung der Arbeiter.
36 errichtete Wohneinheiten dienten während der Bauzeit als Unterkunft für die Arbeiter die später der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurden.
Durch den Bau der Talsperre mussten einige Wohnhäuser in Dröda abgerissen werden und weitere Orte und Ortsteile dem Wasser weichen.
Bereits am 04.08.1967 war die Grundsteinlegung für die Hauptsperre.
Am 19. Juli 1968 erfolgte die Umleitung durch die fertiggestellten Grundablässe ins Tosbecken und das ausgebaute Bachbett.
Das für die Betonierung erforderliche Material wurde aus dem Steinbruch Herlasgrün angeliefert.
Sand und Zement kam mit der Bahn zum Entladebahnhof Pirk.
Die Talsperre Feilebach konnte am 02.10.1969 eingestaut werden und Teilaufgaben übernehmen.
Die Einweihung und entgültige Übergabe erfolgte am 06.10.1971.
Die Talsperre versorgt die Städte Plauen, Oelsnitz, Adorf und weitere Ortschaften im Vogtland mit Trink- und Brauchwasser.
Die Sperrmauer ist eine geradlinige Schwergewichtsmauer und besteht aus 25 Feldern.
Sie enthält ein Kontrollgangsystem mit umfangreichen Messeinrichtungen.
Die drei mittleren Mauerfelder sind als Hochwasserüberlauf ausgebildet, der direkt ins Tosbecken führt.